Im kalten Wasser frisst der Barsch weniger als im Sommer, aber er frisst. Er sammelt sich in dichten Schwärmen an den tiefsten Stellen, an denen noch genug Sauerstoff ist — wer den Schwarm findet, fängt.
Eignung je Tiefe von 0 bis 100, Dezember bis 14. März. Die Werte sind eine begründete Schätzung aus Telemetriestudien, keine Messung an deinem See; die Konfidenz dieser Zeile ist niedrig.
| Tiefe | 0–1 m | 1–2 m | 2–4 m | 4–6 m | 6–10 m | 10–15 m | ab 15 m |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eignung | 5 | 30 | 50 | 70 | 100 | 90 | 50 |
Die Tabelle nutzt Fang! an vermessenen Seen für die Tiefe vor deinem Angelplatz. Welche Faktoren sonst in den Score eingehen, steht unter Methode.
Im Bodensee überwintern Barsche in 42–69 m (Eckmann & Imbrock 1996). Für einen Brandenburger See heißt das nicht wörtlich 40 m, sondern: die tiefsten Bereiche, in denen noch genug Sauerstoff ist. Fang! wertet 6–10 m am höchsten, 10–15 m knapp dahinter. Die Zeile hat niedrige Konfidenz.
In flachen Seen ohne solche Tiefen ist die tiefste erreichbare Stelle die beste Wahl.
Der Barsch mag es warm: Seine beste Zeit liegt bei 18–22 °C, bei 4–6 °C frisst er nur noch wenig und jagt langsam. Die Schwärme stehen dicht an Kanten und Löchern und bewegen sich wenig. Mildere Tage und die Mittagsstunden bringen die aktivsten Phasen.
Kleine Köder von 2–5 cm, sehr langsam: Dropshot mit langen Pausen, kleine Gummis am leichten Jigkopf, Vertikalangeln vom Boot oder Steg. Wo das Eis sicher trägt und Eisangeln erlaubt ist, gilt dasselbe durch das Eisloch. Nach dem ersten Biss an derselben Stelle bleiben — der Schwarm ist meist noch da.
Die Tiefentabelle führt den Winter beim Barsch bis zum 14. März, danach beginnt die Laichzeit-Zeile. Ob und ab wann er dann geschont ist, regelt jedes Land selbst.
Schonzeiten und Mindestmaße legt jedes Bundesland selbst fest, dazu kommen Gewässerordnung und Erlaubnisschein. Die Angaben hier sind eine Übersicht, keine Rechtsauskunft — Regeln vor Ort prüfen.
Fang! verbindet Wassertemperatur, Licht, Pegel und — an vermessenen Seen — die Tiefe vor deinem Platz zu einem Score für den Barsch, Stunde für Stunde.
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