Im Herbst verlassen die Barsche das Ufer, die Schwärme werden größer und die großen Fische fressen sich für den Winter Reserven an. Wer jetzt an den Kanten sucht, findet die besten Barsche des Jahres.
Eignung je Tiefe von 0 bis 100, September bis November. Die Werte sind eine begründete Schätzung aus Telemetriestudien, keine Messung an deinem See; die Konfidenz dieser Zeile ist niedrig–mittel.
| Tiefe | 0–1 m | 1–2 m | 2–4 m | 4–6 m | 6–10 m | 10–15 m | ab 15 m |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eignung | 20 | 60 | 80 | 100 | 90 | 60 | 30 |
Die Tabelle nutzt Fang! an vermessenen Seen für die Tiefe vor deinem Angelplatz. Welche Faktoren sonst in den Score eingehen, steht unter Methode.
Mit sinkender Temperatur verlässt der Barsch das flache Uferwasser und zieht an die Kanten (Eckmann & Imbrock 1996, Bodensee). Fang! wertet 4–6 m am höchsten, 6–10 m fast gleich, 2–4 m dahinter. Im Lauf des Herbstes wandert der Schwerpunkt tiefer, bis er im Winter bei 6–10 m liegt.
Die Schwärme schließen sich zu größeren Trupps zusammen. Die großen Barsche jagen jetzt gezielter auf größere Beute und fallen dann auch auf Köder herein, die man eher dem Zander anbieten würde. Die Bisse kommen oft in kurzen Serien, wenn ein Schwarm vorbeizieht.
Dropshot und Jig an der Kante, dazu für die Großen Gummifische von 7–10 cm und kleine Wobbler. Wer einen Schwarm findet, bleibt dort und fischt die Stelle gründlich ab. In klaren Seen lohnt das Echolot oder ein Blick auf die Tiefenkarte.
Fang! verbindet Wassertemperatur, Licht, Pegel und — an vermessenen Seen — die Tiefe vor deinem Platz zu einem Score für den Barsch, Stunde für Stunde.
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