Esox lucius · Frühjahr

Hecht im Frühjahr.
Erst Schonzeit, dann flache Buchten.

Im Frühjahr laicht der Hecht und ist in den Bundesländern geschont — wann die Schonzeit beginnt und endet, regelt jedes Land selbst. Danach stehen die Fische, die sich vom Laichen erholen, noch nah am flachen Wasser.

6–10 °C
Laich-Temperatur
Wasser, nicht Luft
1.3.–31.5.
Laichfenster
im Fang!-Kalender
unter 1 m
Laichplätze
Kraut, überflutete Wiesen
Mai
Saisonstart
vielerorts nach der Schonzeit

Tiefe: was Fang! für den Hecht im Frühjahr ansetzt

In der Laichzeit (1. März bis 31. Mai) bewertet Fang! an vermessenen Seen die Tiefe am Platz für den Hecht nicht. Die Fische stehen dann auf ihren Laichplätzen und sind vielerorts geschont; eine Höchstnote fürs flache Wasser würde genau diese Plätze hervorheben.

Laichzeit: wann und wo

Der Hecht ist der früheste Laicher der drei Raubfische. Er laicht von März bis Mai, in milden Jahren schon ab Februar, sobald das Wasser etwa 6–10 °C erreicht. Die Eier landen in krautreichem Flachwasser, an Schilf und auf überschwemmten Wiesen, meist in weniger als einem Meter Tiefe (DAFV 2016, FishBase). Die großen Weibchen sind meist zuerst da, umringt von kleineren Milchnern.

Schonzeit

Der Hecht ist im Frühjahr geschont; Beginn und Ende unterscheiden sich von Land zu Land und reichen je nach Land vom Winter bis in den Mai. In manchen Gewässerordnungen ist in dieser Zeit auch das Angeln mit Kunstködern eingeschränkt, damit Hechte nicht als Beifang gehakt werden.

Schonzeiten und Mindestmaße legt jedes Bundesland selbst fest, dazu kommen Gewässerordnung und Erlaubnisschein. Die Angaben hier sind eine Übersicht, keine Rechtsauskunft — Regeln vor Ort prüfen.

Nach der Schonzeit: wo er steht

Nach dem Laichen sind die Hechte ausgezehrt und fressen wieder, bleiben aber zunächst in der Nähe des flachen Wassers. Gute Stellen sind dann Buchten, die sich schnell erwärmen, Schilfkanten mit frischem Kraut davor und die Übergänge von den Laichflächen ins etwas tiefere Wasser. Dort laichen im späten Frühjahr auch die Weißfische — und damit steht die Beute, wo der Hecht ohnehin ist.

Köder und Taktik

Das Wasser ist noch kühl, die Fische sind nicht in Herbstform. Bewährt sind mittelgroße Köder von etwa 8–12 cm, flach laufende Wobbler, Spinner und langsam geführte Gummifische über dem jungen Kraut. Ein Stahl- oder Titanvorfach gehört bei Hecht immer dazu. Weil die Fische vom Laichen geschwächt sind: kurz drillen, im Wasser abhaken, Großhechte zügig zurücksetzen.

Hecht durch das Jahr

Für deinen Spot rechnet Fang! das live

Fang! verbindet Wassertemperatur, Licht, Pegel und — an vermessenen Seen — die Tiefe vor deinem Platz zu einem Score für den Hecht, Stunde für Stunde.

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